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| Mobulas kommen und gehen, wie wir jetzt.. Foto: Tilo Richter |
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News von Margrit aus Dibba: im Mai 08
Wir haben unser Tauchcenter verkauft, und sind in die Schweiz zurückgekehrt. Wie es dazu kam? Ende
März stoppte uns die Küstenwache an einem Freitag morgen, fragte (zum ersten Mal!) nach Bewilligungen, und ab
Samstag durften wir nicht mehr zum Dibba Rock rausfahren mit unseren Booten. Offenbar braucht es jetzt auch für kleine
Schlauchboote Bewilligungen, wir wussten davon nichts. Es hat neue Bestimmungen gegeben. Darauf versuchten wir, das
Problem zu lösen, aber es türmten sich immer neue Berge vor uns auf.... 4m-Schlauchboote werden wie Jachten oder grosse
Schiffe behandelt, mit denen man auch nach Indien fahren könnte. Es braucht darauf Funk mit Lizenz, Leuchtraketen, Schwimmwesten
mit Leuchten, div. Versicherungen, etc, etc... Auflagen, die unverhältnismässig sind für kleine Schlauchboote, und Fahrten
von 1 km hinaus zum Dibba Rock, wie wir es machten. Wir mussten einsehen, dass der finanzielle Aufwand für die Registrierung
der beiden Schlauchboote immens werden würde, es würde unsere monatlichen Ausgaben massiv erhöhen. Wir würden wohl in
Zukunft nicht mehr verdienen, sondern auch öfters im Minus landen... Neu investieren und vergrössern wollten wir das
Tauchcenter nicht, das wäre wohl die einzige Möglichkeit gewesen, dem Kostendruck entgegen zu wirken. Klein, fein und
persönlich, das war doch immer unser Motto... So beschlossen wir schweren Herzens, nach 9 Jahren unseren heissgeliebten
Dibba Rock zu verlassen, und die Zelte in den V.A.E. abzubrechen. Wir versuchen vorerst, in der Schweiz wieder Fuss zu
fassen. Und vielleicht tut sich ja tauchcentermässig wieder was neues auf, wir werden sehen, was die Zukunft bringt....
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